Mehrheit der Eltern unzufrieden mit dem Schulsystem [Stern Online, 16.6.]

http://www.stern.de/politik/deutschland/umfrage-viele-eltern-mit-schulsy...

"[...] eine Umfrage des Forsa-Instituts für das Magazin «Stern». 62 Prozent bemängeln eine unzureichende Berufsvorbereitung durch die Schulen. Fast alle der befragten Mütter und Väter wünschen sich demnach eine stärkere individuelle Förderung für die Kinder. Um das System zu optimieren, fordern je 93 Prozent eine bessere Lehrerausbildung und kleinere Klassen."

 

 

Tausende Studenten, *Lehrende und Mitarbeiter der Universität* demonstrieren in Hamburg [Abendblatt, 7.6.]

http://www.abendblatt.de/hamburg/mein-quartier/article1914968/Polizei-ge...
"[...]

Zuvor hatten Tausende Studenten, Lehrende und Mitarbeiter der Universität mit einem Sternmarsch in die Hamburger Innenstadt friedlich gegen geplante Kürzungen im Hochschulbereich der Hansestadt protestiert. Zum Sternmarsch aufgerufen hatten mehrere Studentenvertretungen, die Präsidien der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und der HafenCity Universität (HCU), der Hochschulsenat der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie weitere Hochschulen. Auch der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, reihte sich in den Protestzug ein und sprach am Jungfernstieg zu den Teilnehmern.

[...]

Die Polizei war zunächst von 10.000 Demonstranten ausgegangen, korrigierte die Zahl später auf 7500. Die Veranstalter sprachen von zehn- bis fünfzehntausend Teilnehmern. Unter ihnen war auch Uni-Präsident Prof. Dieter Lenzen.

[...]"

(Allensbach-Umfrage:) "Studenten fürchten schlechtere Studienbedingungen", sind mit aktuellem Stand aber zufrieden. [Welt,6.6.]

(Allensbach-Umfrage:) "Studenten fürchten schlechtere Studienbedingungen", sind mit aktuellem Stand aber zufrieden.  [Welt Online, 6.6.2011]

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13415652/Studenten-fuercht...

 

Aus "nicht bestanden" wird "bestanden" [SZ, 3.6.2011]

http://www.sueddeutsche.de/bayern/abitur-des-ersten-g-jahrgangs-aus-nich...

"Der erste G8-Jahrgang in Bayern war ungenügend auf das Abitur vorbereitet: Die schriftlichen Prüfungen fallen so schlecht aus, dass das Kultusministerium nun nachträglich die Standards für die Prüfungen korrigiert - damit mehr Schüler bestehen.

Am Mittwoch dieser Woche - am letzten Arbeitstag vor der Rückgabe der Arbeiten - ging bei den Direktoren der Gymnasien im Freistaat ein Schreiben vom Ministerium ein: Die Anforderungen würden korrigiert, [...].

[...]

Die Änderung sei mit Eltern- und Lehrerverbänden abgesprochen, hieß es in dem Ministerschreiben. Max Schmidt, der Vorsitzende des bayerischen Philologenverbandes, kann sich allerdings an kein Gespräch erinnern: "Wir wurden eine Stunde vor dem Versand des Briefes in Kenntnis gesetzt." Seine Meinung zu dem Vorgang ist eindeutig: Jetzt räche sich die mangelnde Sorgfalt bei der Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Wenn ständig nachjustiert werden müsse, auf was könnten sich dann Lehrer und Schüler noch verlassen? fragt er.

Der Kultusminister weist sämtliche Vorwürfe zurück. Dass das G 8 "bis zum letzten Tag des Abiturs" feinjustiert werden könne, sei von Anfang an geplant gewesen, betont Spaenle.

[...]"

Bildungscamp 2011: Mi, 13.7. - So, 17.7.,

-> Infos, vorläufiges Programm, Vorbereitungstreffen, etc.:

http://bildungscampmuc.wordpress.com/ (Quelle)

Demo gegen Studiengebühren: Do 26.5, 14h, LMU Geschwister-Scholl-Platz (Hauptgebäude)

Hallo liebe Studierende,

Nur in Bayern und Niedersachsen wird es zukünftig Studiengebühren geben. Ihr seid die Letzten, die noch zahlen - jetzt könnt ihr dagegen protestieren! Wir gehen auf die Straße, in München, Nürnberg, Erlangen, Bayreuth, Würzburg und auch in Niedersachsen - am Donnerstag, den 26.5.

Hier unsere Homepage zur Demonstration:
http://studiengebuehrenbayern.wordpress.com/

Hier findet ihr das Facebookevent für die Demo in München:
Kommt selbst und ladet eure Freunde ein! http://www.facebook.com/event.php?eid=186542408060445

Durch Proteste und Wahlen konnten in fünf Ländern die Gebühren wieder abgeschafft werden - das ist auch bei uns in Bayern möglich!

Lasst uns auch hier Schluss machen mit den unsozialen Gebühren. Kommt alle auf die Demo - Gemeinsam gegen Gebühren!

Eurer SOS-Studieren ohne Studiengebühren Team
Facebook: http://www.facebook.com/Studiengebuehr

Eure Studierendenvertretung der LMU (StuVe LMU)
Facebook: http://www.facebook.com/StudierendenvertretungLMU

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Was könnt ihr tun?

- Kommt auf die Demo!

- Ladet Freunde zum Facebook-Event ein: http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=186542408060445 und teilt es auf euren Pinnwänden

- Werdet Fans der SoS-Facebookseite: http://www.facebook.com/Studiengebuehr

- Sprecht mit Freunden, Bekannten und Kommilitonen in Kursen und Vorlesungen und nehmt sie mit zur Demo

- Holt euch ein paar Flyer und/oder Plakate in den Räumen der StuVe und verteilt sie - wenige Flyer können viel bewirken.
(Die StuVe befindet sich in der Leopoldstraße 15, U3/U6 Giselastraße; neben dem Schweinchenbau, schräg vor dem Mensa.)

- Helft uns die letzten Tage noch beim Bewerben und Organisieren - schreibt uns eine E-Mail an info@stuve.uni-muenchen.de E-Mail oder eine Nachricht auf Facebook

Gemeinsam gegen Gebühren - für Freie Bildung!

Die Seite von SoS-Studieren ohne Studiengebühren: http://www.studiengebuehrenbayern.de/

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Quelle: StuVe LMU

Bayerische Ministerbriefe

(Anm. d. Mod.): Update: Pressespiegel in Kommentar

Zwar wurde heute beschlossen, den Studierenden ein kleines Plus im Haushalt Bayerns zuzusprechen statt den versprochenen Millionen-Abzügen im Bildungshaushalt, doch wer sich freute, hat noch nicht ganz durchschaut, wie das Spiel funktioniert. Gute Nachrichten dienen doch immer nur dazu, Böses zu beschwichtigen.

Studierende in Würzburg haben einen Brief des Wissenschaftsministers Heubisch an die Hochschulleitungen ausgegraben, in dem es mal wieder um Studiengebühren gibt. Da es doch nicht ganz die Tragweite des Irakkriegs hat, steht dieser Brief nicht auf Wikileaks, stattdessen aber auf http://www.bayernleaks.de/

In dem Schreiben fordert Minister Heubisch die Hochschulen dazu auf, Restbeträge der Studiengebühren bitte schnell auszugeben. Er wisse, dass dies schwierig sei, vor allem da die Studierenden in verschiedenen Studiengebührenkommissionen zumindest ein Mitspracherecht haben und Anträge ablehnen können (wobei sich die Hochschullleitungen, z.B. an der LMU aber natürlich darüber hinwegsetzen dürfen und es auch tun). Doch er habe dem Landtag versprochen, dass die Restmittel der Studiengebühren ausgegeben werden.

Außerdem äußert der Minister, dass in Bayern zunehmend Druck aufgebaut würde, Studiengebühren abzuschaffen. Genau die Tatsache, dass die Beiträge nicht verwendet werden, verschärfe diesen Druck.

Wir sind 1. erfreut, dass der Druck wirklich im Ministerium spürbar ist, 2. entschlossen am 31.12. auf ein neues Protestjahr 2011 anzustoßen (vielleicht unter dem Namen Unileaks?) und 3. dennoch von einem so dreisten Schreiben empört.

Der Brief ist schon einen Monat alt, doch wir haben ihn noch gefunden - na denn, frohe Weihnachten!

 

Kann auch direkt hier eingesehen werden: http://www.bildungsprotest-wuerzburg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/...

 

Zu wenig Studienplätze in Deutschland- Platzangst an der Uni [taz, 7.12.]

"Zwei Abiturjahrgänge drängen an die Hochschulen und ab Juli wird auch noch die Wehrpflicht ausgesetzt. An den Universitäten wird es ziemlich eng. Doch Bund und Länder warten erstmal ab."

zur Mogellösung vom Mittwoch zwischen Bund und Ländern, dass 1,5 Mrd. ausgegeben würden: "Doch noch verhandeln Bund und Länder, ob sie diese Milliarden zusätzlich ausgeben oder nur innerhalb des schon vereinbarten Hochschulpakts umverteilen."

zur LMU: "Außerdem hat die CSU-FDP-Regierung vorsorglich mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München vereinbart, abgewiesenen Studenten ein Überbrückungsangebot mit Praktika, Sprachkursen oder EDV-Kursen zu ermöglichen."

http://www.taz.de/1/zukunft/bildung/artikel/1/platzangst-an-der-uni/

Pay Day - bayernweiter Aktionstag gegen Kürzungen an Hochschulen, 15.12.2010

Zum bayernweiten Aktionstag gegen die Hochschul-Unterfinanzierung werden Lehrende der LMU kurze Vorträge zum Thema Widerstand, Hochschulpolitik, Bologna und Studengebühren halten. Organisiert wird das Ganze von der Studierendenvertretung der LMU München.

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Facts: 15.12.2010, 18:00 - 22:00 Uhr LMU-Hauptgebäude, Raum A140

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Raum für Diskussionen wird es natürlich auch geben.

Es werden sprechen (u.a):

  • Prof. Nida-Rümelin (Philosophie) "Hochschulpolitik ohne Leitidee"
  • Prof. Seyferth (Politikwissenschaften) "Gemischte Gedanken zu den gemischten Erfolgsaussichten des Widerstands."
  • Prof. Gill (Soziologie) "No exit - Was bringt die Anwesenheitsuniversität, die uns Bologna verordnet hat?"

Seid dabei, diskutiert mit und schafft mit den Dozenten gemeinsam eine Grundlage für eine Zusammenarbeit - denn die Kürzungen gehen uns alle etwas an: Studierende wie Lehrende sind von der misslichen Lage der Universitäten gleichermaßen betroffen!

Proteste gegen Bildungsreform in Italien- Studenten besetzen Turm von Pisa (taz)

Mit spektakulären und massiven Protesten rebelliert die akademische Jugend gegen die Studienreform – und die damit verbundenen Einsparungen.

Mit spektakulären und massiven Protesten rebelliert die akademische Jugend gegen die Studienreform – und die damit verbundenen Einsparungen."Ihr blockiert unsere Zukunft, wir blockieren das Land!" Während am Dienstag im Abgeordnetenhaus die Schlussabstimmung über die Universitätsreform lief, machten Italiens Studenten Ernst mit ihrer Blockadedrohung, gingen Hunderttausende in den Universitätsstädten von Venedig bis Palermo auf die Straße.

In der Hauptstadt Rom hatten sich etwa 50.000 Demonstranten versammelt, Studenten, Oberschüler, Universitätsassistenten. Schon am Vormittag brach der Verkehr in der Innenstadt zusammen, denn die Polizei hatte gleichsam den Ausnahmezustand über das Zentrum verhängt. [...]

Schließlich zogen die Protestierer zum Bahnhof Termini und besetzten dort eine Stunde lang die Gleise.

Blockaden von Bahnhöfen, Stadtautobahnen, Verkehrsknotenpunkten prägten in Dutzenden anderen Städten das Bild des Protestes, ob in Turin, Pisa, Perugia, Lecce oder Palermo. In Mailand, Bologna und Brescia kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

"Die wirklichen Studenten sind zu Hause und studieren, auf der Straße sind bloß Autonome und Bummelstudenten", tat Ministerpräsident Silvio Berlusconi den Massenprotest ab. Ganz so ist es allerdings nicht. So sind zum Beispiel in Rom mittlerweile flächendeckend alle Fakultäten der größten Universität, der "Sapienza", besetzt, und im ganzen Land werden täglich neue Universitäten von den Studenten okkupiert.

Parallel dazu laufen überall mehr oder minder spektakuläre Aktionen: In den letzten Tagen erklommen Studenten den Schiefen Turm von Pisa genauso wie das Kolosseum in Rom oder die Markuskirche in Venedig. Selbst vom Arc de Triomphe in Paris wehte am Dienstag ein von italienischen Studenten angebrachtes Transparent gegen die Universitätsreform.

Die Studenten können sich bei ihrem Protest auf solide Unterstützung des akademischen Mittelbaus verlassen. Zwar verspricht die Reform mehr Autonomie für die Universitäten und will die Zuteilung der Mittel in Zukunft auch von der Qualität in Forschung und Lehre abhängig machen - zugleich aber wurden und werden diese Mittel drastisch zusammengeschnitten.

Ein zentraler Baustein der Reform ist die Abschaffung der bisherigen Stellen für Forschungsassistenten; wer einmal den Posten hatte, behielt ihn lebenslang. In Zukunft soll es nur noch Zeitverträge geben; maximal acht Jahre können die Assistenten dann beschäftigt werden. Da aber zugleich die Neubesetzung von Professorenstellen weitgehend gestoppt wurde – nur eine von fünf frei werdenden Stellen darf in den nächsten Jahren besetzt werden –, fürchtet der akademische Nachwuchs, bald in einer Sackgasse zu landen.


Schon jetzt wurden außerdem die Stipendienfonds sowohl für Studenten als auch für Doktoranden drastisch gekürzt. Ähnlich drastisch spart die Regierung bei den Schulen: Dort sollen im Zeitraum 2010-2012 acht Milliarden Euro gestrichen werden – das wiederum treibt die Oberschüler zum Schulterschluss mit den universitären Protestierern und zu Besetzungen von Schulen.

Am Dienstag winkte das Abgeordnetenhaus die Reform glatt durch. Auch Gianfranco Finis neue Partei FLI (Zukunft und Freiheit für Italien), die aus der Berlusconi-Koalition ausgeschert ist, votierte mit Ja. Nächste Woche wird der Senat sich nun mit der Reform befassen. Die Hoffnung der Studenten ist jetzt, dass Berlusconi am 14. Dezember bei einem Misstrauensvotum scheitert. Käme es danach zu einer Parlamentsauflösung, bliebe die Reform erst einmal stecken.

 

 vollständiger Artikel:

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/studenten-besetzen-turm-von-pisa/

 

Bildungskalender 2010

http://www.facebook.com/pages/Bildungskalender/136792699707281

Jeden Tag ein Türchen...

17.Nov: 15:00 Kundgebung, dann Vollversammlung im Audimax

Chronische Unterfinanzierung, überfüllte Vorlesungen und Seminare, zu wenige Masterplätze für euch, drohende Kürzungen, mangelnde Vorbereitung auf den doppelten Abiturjahrgang, Studiengebühren (auch neue und höhere) und unzureichende studentische Mitbestimmung.

!!! JEDER IST BETROFFEN !!!

Das ist die Situation an Münchens Universitäten und Hochschulen. Und es wird noch schlimmer. Wir wollen uns das nicht länger bieten lassen.

Zeitgleich mit vielen anderen bayerischen Hochschulen wollen wir dagegen protestieren, informieren und mit euch gemeinsam diskutieren welche Lösungen es gibt.

Bitte kommt am 17. November, ladet eure Freunde ein und sprecht eure Mitstudierenden darauf an.
Alle Studierenden, SchülerInnen, Dozierenden, LehrerInnen und an Bildung Interessierten sind willkommen, egal ob von der LMU oder nicht.

- Kundgebung von 15-16 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz vor dem LMU-Hauptgebäude

- Vollversammlung im Audimax der LMU von 16-18 Uhr

Beides Haltestelle Universität (U3/U6)

Das Motto ist: "IHR NEHMT UNS DAS LETZTE HEMD!"
Bitte bringt alte T-Shirts und Hemden mit, für eine öffentliche Aktion :-)

Wir wollen auch unsere Solidarität mit LehrerInnen und Beamten bekunden, die teilweise noch stärker von den Kürzungen betroffen sind. Wir werden uns hier nicht gegeneinander ausspielen lassen.

An der Bildung sparen heißt an der Zukunft sparen - deiner, unserer, aller!
Das werden wir nicht zulassen!

Facebook-Evbent: http://www.facebook.com/event.php?eid=166020896762472

Heute, 22.05.2010: Plenum @ StuVe

Heute findet in den Räumen der Stuve (Leopoldstr. 15) ab 16 Uhr ein schönes neues #unibrennt-Plenum statt.

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